Test Fiat 500 (ab 2007) – mobile.de Gebrauchtwagen-Check

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Der Fiat 500 war das erste italienische Jedermann- Auto . Als 1936 der erste Fiat 500 in Italien produziert wurde, ahnte mit Sicherheit niemand, dass dieses Fahrzeug Automobilgeschichte schreiben würde. Die Italiener gaben dem kleinen Auto schnell die Bezeichnung Topolino, was frei übersetzt „Mäuschen“ bedeutet. Bis heute ist der Fiat 500 ein Kultauto mit ausgezeichneten Qualitäten für Kurzstrecken und den Stadtverkehr.
Drei verschiedene Versionen des Fiat 500 produzierte man in den Jahren 1936 bis 1955. Neben dem zweisitzigen Pkw mit der Bezeichnung Berlina standen ab 1949 der Kombi mit vier Sitzen als Giardiniera Belvedere sowie ein Lieferwagen , der die Bezeichnung Furgoncino trug, zur Verfügung. Alle drei Versionen gab es auch mit Faltdach. Zusätzlich wurde für den Export eine Cabriolimousine mit vier Sitzen konstruiert. Außerdem entstanden bei der Firma Weinberg in Deutschland ein Roadster sowie später auch ein Cabrio . Bis 1949 fuhr der Fiat 500 A mit einem Motor mit knapp 600 Kubikzentimetern Hubraum und einer Leistung von 13 PS. Durch den tief eingebauten Motor kam das kleine Auto ohne Wasserpumpe aus. Auch eine Benzinpumpe war überflüssig, denn der Tank lag unmittelbar vorn unter der Windschutzscheibe. Der erste Vierzylinder-Reihenmotor besaß stehende Ventile und eine Schleuderschmierung. Später kam eine Motorkonstruktion mit Ölpumpe und Druckumlaufschmierung zum Einsatz. Der Fiat 500 musste beim Herunterschalten in den zweiten oder ersten Gang mit Zwischengas gefahren werden, weil nur der dritte und vierte Gang synchronisiert waren. Der Kleinwagen war mit 535 Kilogramm Leergewicht ein absolutes Leichtgewicht. War die Batterie leer, ließ er sich durch eine manuelle Kurbel starten. Nach dem Zweiten Weltkrieg liefen bis 1955 etwa 370.000 Exemplare vom Band. Damit war der Fiat 500 eines der erfolgreichsten europäischen Automobile.

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